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Beste Berge: Sellamassiv / Sella Ronda

Das Sellamassiv gehört zu den größte Attraktionen der Alpen. Gleich vier Pässe umlagern den Bergstock in den Dolomiten – sie alle verbindet die Sella Ronda, ein Rundkurs, der einmal im Jahr sogar autofrei absolviert werden kann.

 

Und auch sollte, denn an einem normalen Sommertag die Runde zu absolvieren, kann eine Nervenprobe sein, denn nicht nur bei Radfahrern, sondern auch Motorrad- und Autofahrern ist die Tour sehr beliebt. Leider nutze viele Motorradfahrer die Strecke, um ihre heißen Kisten mal so richtig auszufahren, zumindest akustisch.

 

Zurück zur eigentlichen Sella Ronda: Die Anstiege zu den Pässen Campolongo, Pordoijoch, Sellajoch und Grödnerjoch (zwischen 1875 und 2244 Meter) sind mit im Schnitt 6 bisn7% relativ moderat – allerdings gibt es auch Abschnitte mit 11%. Die Strecke ist landschaftlich eine Augenweide und für Radsportliebhaber quasi heiliges Terrain. Denn das Pordoijoch war mehrfach Etappenziel des Giro d‘Italia; auf der Passhöhe steht eine Gedenktafel, die an den fünfmaligen Giro- und zweimaligen Tour-Sieger Fausto Coppi erinnert.


Am Sella Ronda Bike Day Anfang Juli ist die gesamte Strecke (52 km) für Autos gesperrt. Radfahrer können an einem beliebigen Ort und zu einer beliebigen Zeit in die Ronda einsteigen. In diesem Jahr (2017) war der Bike Day allerdings stark verregnet, zumindest am Vormittag – stattdessen habe ich die Sella Ronda am Vortag absolviert.